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Das Wort
Agathosma stammt ab von den griechischen Worten agathos, welches wohltuend heißt und osme, welches mit Geruch übersetzt wird.


Buchu (Agathosma betulina) ist eine traditionelle Heilpflanze und ist Bestandteil des Fynbos-Bioms. Sie ist endemisch in Südafrika und wächst wild in den Bergregionen des West- und des Südkaps. Die Pflanze steht unter Naturschutz und darf ohne Lizenz nicht geerntet oder verkauft werden.


Für die Khoi-Khoi und San war der Buchu ein Allheilmittel gegen alle Beschwerden und verhalf zu einem langen Leben. Sie kauten die frischen oder getrockneten Blätter oder bereiteten Tränke für medizinische Zwecke. Auch wurde der Buchu mit Schafsfett vermengt und als Körperlotion verwendet. Auf diese Weise aufgetragen, wirkte er wie ein antibakterielles und pilzhemmendes Mittel, sowie als Insektenschutz und Deodorant.

 

Über die Khoi machten die ersten holländischen Kolonisten, die 1652 am Kap der Guten Hoffnung ankamen, Bekanntschaft mit Buchu.

 

hamiltons.jpgEinige Jahre später, nämlich 1821, ließ das Londoner Pharmazieunternehmen Reece & Co. Buchu als Medikament und Heilmittel für verschiedene Krankheiten, wie Blasenentzündung, Harnröhrenentzündung und Blasenkatarrh eintragen.

 

Buchu spielte auch eine bedeutende Rolle im Krimkrieg und im 1. Weltkrieg. Damals setzten ihn Soldaten als wirkungsvolles Antiseptikum zur Wundreinigung ein.

 

Um 1865 wurden Buchublätter als Allheilmittel gegen eine Vielzahl von Leiden importiert. Folgendes wurde im FDA-Verbrauchermagazin von amerikanischen Ärzten über die Verabreichung von Buchu geschrieben:


picture_3.pngBuchu wurde sogar als Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen des Urogenitaltrakts von bedeutenden Arzneibüchern geführt, wie British Pharmacopoeia (1821), The Physiomedical Dispensatory (1869), The American Eclectic Materia Medica and Therapeutics (1898), King's American Dispensatory (1898) und The British Pharmaceutical Codex (1911).


Der aktive Inhaltsstoff in Buchu ist Diosphenol (früher auch Barosma-Kampfer genannt) dem die antiseptischen und diuretischen Eigenschaften des Buchu zugeschrieben werden. Dies dürfte auch die schweißtreibende Wirkung eines Buchu-Aufgusses erklären, sowie seine bemerkenswerte nierenspülende Wirkung. Buchu ist ein uraltes Heilmittel gegen Cholera und Infektionen der Vorsteherdrüse. Es ist auch ein bemerkenswertes Heilmittel gegen Gicht bei zweimal täglicher Einnahme als Tee – die gesteigerte Perspiration ist eine große Erleichterung gegen dieses schmerzhafte Leiden, und wirkt auch gut bei Rheuma.“


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Margaret Roberts

Einheimische Heilpflanzen

Southern Book Publishers, 1990



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